Vom Leben der Familien in der Grötzinger Malerkolonie



Zu einem Erzähl- und Leseabend im ehemaligen Atelier des Malers Otto Fikentscher (Kirchstraße 18) lädt die Ortsverwaltung Grötzingen für Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr ein.

(pm./red.)Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert fanden sich im Grötzinger Schloss Augustenburg vier Malerfamilien zusammen: Jenny und Otto Fikentscher, Anna und Gustav Kampmann, Ida und Franz Hein, Ellinor und Karl Biese. Sie hatten sich der Plein-Air-Malerei verschrieben, wollten gemeinsam die neue Lebensform der Künstlerkolonie ausprobieren.

Während die anderen zum Arbeiten nach Karlsruhe fuhren, hatte Otto Fikentscher sein Atelier im Schloss. 1901 ließ er sich an der Kirchstraße zudem ein eigenes Atelierhaus bauen. Nachdem sich die Malerkolonie 1905 weitgehend aufgelöst hatte, blieben Jenny und Otto Fikentscher in Grötzingen. Heute wohnt und arbeitet der Maler Horst Leyendecker im Atelierhaus Fikentschers, seine Frau Jutta wird durch das Atelier führen und vom Leben der Familien in der Malerkolonie erzählen.

Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter [email protected] Der Abend ist Teil des Begleitprogramms der großen Sonderausstellung „Göttinnen des Jugendstils“ im Badischen Landesmuseum und bildet den Auftakt zur Ausstellung „Die Malweiber der Jahrhundertwende – Zwischen Umbruch und Tradition“, die vom 12. Juni bis 17. Juli im Grötzinger Rathaus zu sehen ist.


Grötzingen - Pressemitteilung
13. Mai 2022

Vom Leben der Familien in der Grötzinger Malerkolonie

Zu einem Erzähl- und Leseabend im ehemaligen Atelier des Malers Otto Fikentscher (Kirchstraße 18) lädt die Ortsverwaltung Grötzingen für Freitag, 20. Mai, um 19 Uhr ein.

(pm./red.)Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert fanden sich im Grötzinger Schloss Augustenburg vier Malerfamilien zusammen: Jenny und Otto Fikentscher, Anna und Gustav Kampmann, Ida und Franz Hein, Ellinor und Karl Biese. Sie hatten sich der Plein-Air-Malerei verschrieben, wollten gemeinsam die neue Lebensform der Künstlerkolonie ausprobieren.

Während die anderen zum Arbeiten nach Karlsruhe fuhren, hatte Otto Fikentscher sein Atelier im Schloss. 1901 ließ er sich an der Kirchstraße zudem ein eigenes Atelierhaus bauen. Nachdem sich die Malerkolonie 1905 weitgehend aufgelöst hatte, blieben Jenny und Otto Fikentscher in Grötzingen. Heute wohnt und arbeitet der Maler Horst Leyendecker im Atelierhaus Fikentschers, seine Frau Jutta wird durch das Atelier führen und vom Leben der Familien in der Malerkolonie erzählen.

Der Unkostenbeitrag beträgt fünf Euro. Um Anmeldung wird gebeten unter [email protected] Der Abend ist Teil des Begleitprogramms der großen Sonderausstellung „Göttinnen des Jugendstils“ im Badischen Landesmuseum und bildet den Auftakt zur Ausstellung „Die Malweiber der Jahrhundertwende – Zwischen Umbruch und Tradition“, die vom 12. Juni bis 17. Juli im Grötzinger Rathaus zu sehen ist.