(sfe.) In der Palmbacher Talstraße 36 rollen jetzt die Bagger: Mit einem feierlichen Spatenstich wurde am 24. April offiziell der Bau eines neuen Ärztehauses in der Ortsmitte von Palmbach gestartet. Auf dem bislang brachliegenden Grundstück neben dem Reisebüro entsteht in den kommenden Monaten ein multifunktionales Bauprojekt mit Arztpraxis, Büroräumen, Wohnungen und Reihenhäusern.
Die Gesellschaft für Immobilienprojektierung GIG hatte das Gelände bereits vor vier Jahren erworben. Inzwischen wurden die alten Bestandsgebäude abgerissen, die Genehmigungen liegen vor und die Bauarbeiten haben begonnen. Ortsvorsteherin Kerstin Tron betonte beim Spatenstich: „Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für die Zusammenarbeit von engagierten Partnern, die nicht nur Expertise, sondern auch eine Vision für zukünftige Gesundheitsversorgung einbringt.“ Den Baustart würdigte sie zugleich als „einen bedeutenden Schritt in die Zukunft von Palmbach“. Das Bauprojekt lege den Grundstein für „eine qualitativ hochwertige Gesundheitsvorsorge direkt vor der Haustüre“.
Praxis, Büros und Wohnungen geplant
Im vorderen, straßenseitigen Bereich des Grundstücks entsteht ein Büro- und Ärztehaus. Im Erdgeschoss sind Praxis- und Büroräume vorgesehen. Die hausärztliche Praxis von Ludger Ascherl wird künftig im ersten Obergeschoss untergebracht und soll über zehn Räume verfügen. Ein Aufzug sorgt für barrierefreien Zugang.
Ergänzt wird das Gebäude durch zwei Dachgeschosswohnungen. Im hinteren Teil des Grundstücks entstehen zusätzlich vier Reihenhäuser mit jeweils fünf Wohnräumen, Terrasse, Gartenanteil und Stellplatz.
Hausarzt bleibt Palmbach treu
Auch wenn es andernorts interessante Möglichkeiten gegeben hätte, freut sich Dr. Ascherl, seine Praxis bis zum Renteneintritt in Palmbach fortführen zu können. Die größere Praxisfläche soll künftig auch Platz für weitere Kolleginnen und Kollegen bieten, um die hausärztliche Versorgung langfristig zu sichern.
Große Parkplatzflächen werde es aufgrund der begrenzten Grundstücksgröße allerdings nicht geben. Dr. Ascherl empfiehlt deshalb den zukünftigen Arztbesuch – wenn möglich – mit dem Fahrrad zu erledigen. Die positiven Auswirkungen des Fahrradfahrens auf die Herzkranzgefäße erwähnte der Hausarzt dabei augenzwinkernd. Vorteilhaft sei zudem die direkte Nähe zur Bushaltestelle. (sfe/red.)
