Die Sanierung der Grundschule Langensteinbach wird schneller umgesetzt als ursprünglich geplant. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss empfiehlt, die Arbeiten am sogenannten Gebäude 5 bereits 2026 statt erst 2027 zu starten. Grund für die vorgezogene Maßnahme sind vor allem wirtschaftliche Vorteile und effizientere Abläufe. Das Gebäude (Volkshochschule, Wikingerstraße 9) ist der letzte noch unsanierte Teil des Schulkomplexes.
Im Fokus steht die umfassende Erneuerung des Dachgeschosses für die Nutzung durch die Volkshochschule. Geplant sind bauliche Verbesserungen, eine moderne technische Ausstattung sowie eine deutliche energetische Aufwertung. Dazu gehört auch die Installation einer Photovoltaikanlage.
Ein zusätzlicher Aspekt: Das bestehende Blockheizkraftwerk muss ersetzt werden. Künftig soll eine Wärmepumpe die Grundlast übernehmen, während Gaskessel für Spitzenlasten erhalten bleiben. Der vor Ort erzeugte Solarstrom wird direkt genutzt und steigert die Energieeffizienz des gesamten Standorts.
Da aktuell bereits Bauarbeiten an anderen Gebäuden der Schule laufen, kann die bestehende Baustelleninfrastruktur weiter genutzt werden. Das reduziert Kosten, verkürzt Bauzeiten und minimiert Störungen im Schulbetrieb.
Für die Sanierung sind rund 440.000 Euro eingeplant. Hinzu kommen etwa 28.000 Euro für die Photovoltaikanlage sowie rund 90.000 Euro für die neue Wärmeversorgung. Fördermittel sollen beantragt werden.
Die Planung soll im März 2026 abgeschlossen werden. Erste Ausschreibungen sind für Mai und Juni vorgesehen. Der Baustart könnte Ende Juli erfolgen. Der Innenausbau ist zwischen Dezember 2026 und Pfingsten 2027 geplant. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 vorgesehen. (hds/red)