Der Gemeinderat Karlsbad hat einer Bauvoranfrage für die Errichtung einer Agri-Photovoltaikanlage im Außenbereich von Auerbach zugestimmt. Geplant ist die Anlage im Gewann Neumüllerweg. Die landwirtschaftliche Nutzung der Fläche soll dabei erhalten bleiben.
Die Solarmodule werden auf einer rund 1,25 Hektar großen Fläche in sieben Reihen mit einer Länge von jeweils bis zu 173 Metern installiert. Die Reihen sind im Abstand von 13 Metern angeordnet. Die Anlage erreicht eine maximale Höhe von fünf Metern. Zwischen Bodenoberfläche und Modulunterkante verbleiben mindestens 80 Zentimeter Freiraum.
Die Module sind sonnengeführt und richten sich automatisch nach dem Stand der Sonne aus, um den Energieertrag zu erhöhen. Ein Kippmechanismus in etwa 2,60 Metern Höhe ermöglicht zudem das Schwenken der Module in die Horizontale.
Leistung von 1,18 Megawattpeak
Die Gesamtanlage soll eine Leistung von 1,18 Megawattpeak (MWp) erreichen. Am Rand des Areals sind außerdem eine Trafostation sowie ein Batteriespeicher vorgesehen. Die Fläche wird weiterhin landwirtschaftlich genutzt und regelmäßig gemäht. Zusätzlich ist vorgesehen, sie einmal jährlich durch Schafe beweiden zu lassen.
Wie die Gemeinde mitteilt, sind Agri-PV-Anlagen dieser Art im Außenbereich zulässig, sofern keine öffentlichen Belange entgegenstehen, die Erschließung gesichert ist und ein Bezug zu einem land-, forst- oder gartenbaulichen Betrieb besteht.
Planungsrechtliche Vorgaben erfüllt
Die Grundfläche einer solchen Solaranlage darf maximal 2,5 Hektar betragen. Zudem ist je Hofstelle oder Betriebsstandort lediglich eine Anlage zulässig. Nach Angaben der Gemeinde werden diese planungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt. Die Bauvoranfrage wird nun von der Baurechtsbehörde sowie den zuständigen Fachämtern geprüft. (hds/red.)