Besser hätte es kaum laufen können: Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wurde das achte Hansa-Fest auf dem Hansaplatz seinem Ruf als eines der beliebtesten Stadtteilfeste einmal mehr gerecht. Am 1. und 2. August 2026 kamen nach Angaben der Veranstalter mehr als 1.500 Besucher nach Durlach-Aue, um gemeinsam zu feiern.
Zwei Tage lang bot die ARGE Auer Vereine und Kirchengemeinden ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Livemusik, das beliebte Schubkarrenrennen, ein buntes Kinder- und Familienprogramm sowie ein ökumenischer Gottesdienst sorgten für beste Unterhaltung. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen. Besonders gefragt war erneut der traditionelle Hansa-Johannisbeerwein, der längst zu den Markenzeichen des Festes gehört.
Hinter dem Fest standen zahlreiche ehrenamtliche Helfer aus fünf Vereinen, drei Kirchengemeinden und der Freiwilligen Feuerwehr Aue. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen mit bis zu 32 Grad sorgten Wasservernebelungsanlagen zwischendurch für willkommene Abkühlung. Die konnten die Besucher gut gebrauchen – sei es nach einem mitreißenden Auftritt der Band Pik-As, einer Führung durch den benachbarten Gemüseanbaubetrieb Link oder beim Erkunden eines Feuerwehrfahrzeugs.
Für Martin Stengel, Vorsitzender der ARGE, fiel das Fazit rundum positiv aus. „Wir waren im Vorfeld bereits durch Sponsoren unterstützt, so dass das finanzielle Risiko schon abgedeckt war“, sagte er. Besonders beeindruckt zeigte er sich vom großen Besucherandrang: „Am Samstag hatten wir bereits einen dermaßen großen Zuspruch von der Bevölkerung, so dass das Fest mehr als ausverkauft und voll besetzt war.“
Der Andrang war sogar so groß, dass ein erheblicher Teil der eigentlich für Sonntag vorgesehenen Speisen bereits am Samstagabend verkauft war. Dank kurzer Wege und guter Organisation konnte jedoch kurzfristig über eine Metzgerei Nachschub beschafft werden. Für Stengel ist das auch ein Beleg für den großen Einsatz der vielen Ehrenamtlichen, die vor und hinter den Kulissen zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
Der Einsatz kommt am Ende der gesamten Dorfgemeinschaft zugute: Der Erlös fließt in die Jugendarbeit und die Ausstattung der Auer Vereine sowie in soziale Projekte im Stadtteil.
Beim traditionellen Schubkarrenrennen sicherte sich die Freiwillige Feuerwehr Aue gleich zwei Auszeichnungen. Sie stellte nicht nur das schnellste Team, sondern erhielt für einen Lauf in kompletter Feuerwehrmontur zusätzlich den Sonderpokal.