SIMSA – Singen zur Marktzeit am Samstag



Jeden Junisamstag, 11 Uhr, 30 Minuten, Stadtkirche Durlach

„SIMSA“ ist das Zauberwort für „Singen zur Marktzeit am Samstag“, das an allen Juni-Samstagen um 11 Uhr in der Stadtkirche Durlach stattfinden wird. Bezirkskantor Johannes Blomenkamp lädt bei offener Kirchentür zu 30 Minuten Singen ein. Auf dem Programm stehen Evergreens wie „Amazing grace“ oder „Über den Wolken“, aber auch Volks- und Kirchenlieder wie „Die Gedanken sind frei“ oder „Geh aus, mein Herz“. Die Texte sind auf einer großen Leinwand zu sehen. Wer mag, setzt sich einfach in eine Kirchenbank und singt mit.
Die Evangelische Kirche feiert in diesem Jahr „500 Jahre Gesangbuch“. Dabei waren die Grenzen zwischen weltlich und geistlich immer fließend. Zu vielen Melodien gab und gibt es weltliche und geistliche Texte. Ein Großteil der Popmusik ab den 1960er Jahren ist von Gospels inspiriert, egal ob Boy Dylan oder Aretha Franklin.
Bezirkskantor Johannes Blomenkamp liegt ein vielfältiges Singen für alle, wie es in vielen Ländern gepflegt wird, sehr am Herzen: „Das gemeinsame Singen hat leider in der Bundesrepublik einen jähen Abbruch nach dem 2. Weltkrieg gefunden. Das bis dahin selbstverständliche Singen von Volksliedern wurde durch die Vereinnahmung in der NS-Zeit zum ‚No Go‘. Die 68-er setzten Volkslied mit „spießig“ gleich. Ein unbelastetes gemeinsames Repertoire, wie es in fast allen Ländern vorhanden ist, findet sich in Deutschland fast nicht mehr.“
Trotzdem ist bei sorgfältiger Anleitung guter Begleitung und einer zeitgemäßen Präsentation dieses gemeinsame Singen für alle durchaus möglich.


Durlach - Veranstaltung
27. Mai 2024

SIMSA – Singen zur Marktzeit am Samstag

Jeden Junisamstag, 11 Uhr, 30 Minuten, Stadtkirche Durlach

„SIMSA“ ist das Zauberwort für „Singen zur Marktzeit am Samstag“, das an allen Juni-Samstagen um 11 Uhr in der Stadtkirche Durlach stattfinden wird. Bezirkskantor Johannes Blomenkamp lädt bei offener Kirchentür zu 30 Minuten Singen ein. Auf dem Programm stehen Evergreens wie „Amazing grace“ oder „Über den Wolken“, aber auch Volks- und Kirchenlieder wie „Die Gedanken sind frei“ oder „Geh aus, mein Herz“. Die Texte sind auf einer großen Leinwand zu sehen. Wer mag, setzt sich einfach in eine Kirchenbank und singt mit.
Die Evangelische Kirche feiert in diesem Jahr „500 Jahre Gesangbuch“. Dabei waren die Grenzen zwischen weltlich und geistlich immer fließend. Zu vielen Melodien gab und gibt es weltliche und geistliche Texte. Ein Großteil der Popmusik ab den 1960er Jahren ist von Gospels inspiriert, egal ob Boy Dylan oder Aretha Franklin.
Bezirkskantor Johannes Blomenkamp liegt ein vielfältiges Singen für alle, wie es in vielen Ländern gepflegt wird, sehr am Herzen: „Das gemeinsame Singen hat leider in der Bundesrepublik einen jähen Abbruch nach dem 2. Weltkrieg gefunden. Das bis dahin selbstverständliche Singen von Volksliedern wurde durch die Vereinnahmung in der NS-Zeit zum ‚No Go‘. Die 68-er setzten Volkslied mit „spießig“ gleich. Ein unbelastetes gemeinsames Repertoire, wie es in fast allen Ländern vorhanden ist, findet sich in Deutschland fast nicht mehr.“
Trotzdem ist bei sorgfältiger Anleitung guter Begleitung und einer zeitgemäßen Präsentation dieses gemeinsame Singen für alle durchaus möglich.