Die umfassende Modernisierung der Turmbergbahn in Durlach geht in die nächste Phase: Bereits im März beginnen die ersten Rückbauarbeiten. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) rechnen für den anschließenden Neubau mit einer Bauzeit von rund 15 bis 18 Monaten.
Nachdem das Land Baden-Württemberg im Dezember 2025 die Fördermittel bewilligt hat, kann das Projekt nun konkret umgesetzt werden. Geplant ist, Deutschlands älteste Standseilbahn barrierefrei auszubauen und die Strecke bis zur Bundesstraße B3 zu verlängern.
Rückbau und erste Maßnahmen im Frühjahr
Zum Auftakt wird die bestehende Infrastruktur schrittweise zurückgebaut. Die Libare GmbH übernimmt dabei den Abbruch der Talstation, der bisherigen Trasse sowie von Teilen der Bergstation. Diese Arbeiten sollen bis Juni abgeschlossen sein.
Parallel dazu starten vorbereitende Maßnahmen für die neue Technik: An der Reichardtstraße entsteht im Frühjahr eine neue Trafostation, die künftig den Betrieb der modernisierten Bahn sicherstellt. Zwischen April und Mai sind hierfür Bauarbeiten vorgesehen.
Leitungen werden verlegt – Neubau folgt im Herbst
Von Juni bis September werden im Bereich der Bundesstraße B3 Versorgungsleitungen neu verlegt. Im Anschluss beginnt der eigentliche Neubau der Bahntrasse sowie der neuen Tal- und Bergstationen. Während der Bauzeit ist mit Einschränkungen im Verkehr zu rechnen.
Neue Anlage mit moderner Technik
Für den Bau der neuen Anlage ist der Schweizer Seilbahnhersteller Garaventa verantwortlich, ein Unternehmen der Doppelmayr-Gruppe. Neben der Strecke entstehen auch neue Fahrzeuge sowie eine Überführung über einen Geh- und Radweg im Bereich der Kreuzung Bergbahn-, Turmberg-, Posselt- und Kastellstraße.