Das Pfinzgaumuseum in der Karlsburg lädt in den kommenden Wochen zu mehreren kostenlosen Veranstaltungen rund um die Geschichte Durlachs ein. Besucherinnen und Besucher können dabei sowohl an Führungen teilnehmen als auch mit einem Zeitzeugen ins Gespräch kommen.
Unter diesem Titel führt Eva Unterburg am Sonntag, 28. Juni, um 15 Uhr durch die Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums. Im Mittelpunkt stehen der ausgeprägte Eigensinn und das politische Engagement, die den Durlacherinnen und Durlachern seit Jahrhunderten nachgesagt werden. Die Führung beleuchtet die bewegte Geschichte der ehemaligen Markgrafenstadt und ihre Tradition des Widerspruchsgeistes.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Am Sonntag, 5. Juli, um 15 Uhr sind die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Badischen Landesmuseums zu Gast im Pfinzgaumuseum. In einer von Eva Unterburg moderierten Gesprächsrunde berichtet Heinrich Rink unter dem Titel „Meine Zeit bei den BNN – als ich Schriftsetzer wurde in den 1950er-Jahren“ von seinem Berufsleben und den Arbeitsbedingungen in einer Zeit, als Zeitungen noch im Bleisatz hergestellt wurden.
Das Zeitzeugengespräch beginnt mit einem Besuch der Historischen Druckerei des Pfinzgaumuseums. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Badischen Landesmuseum statt.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Am Sonntag, 12. Juli, um 15 Uhr führt Susanne Stephan-Kabierske durch die Sonderausstellung „Als die Karlsburg Kaserne war. Das Badische Train-Bataillon Nr. 14 in Durlach“.
Die Teilnehmenden begeben sich auf eine Zeitreise in ein Durlach, in dem uniformierte Soldaten das Stadtbild prägten und die Karlsburg als Militärstandort genutzt wurde. Die Führung vermittelt interessante Einblicke in Ausbildung und Aufgaben der Train-Soldaten, die militärisch genutzten Gebäude sowie persönliche Erinnerungsstücke aus der Dienstzeit.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos beziehungsweise im Museumseintritt enthalten.