Das Großprojekt zur Modernisierung und Verlängerung der Turmbergbahn geht in die nächste Phase. Nach dem Abriss der Bergstation und dem abgeschlossenen Rückbau der alten Talstation haben Anfang Juni die Arbeiten zur Umverlegung der Versorgungsleitungen begonnen. Mit dem eigentlichen Neubau der Turmbergbahn wollen die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) Ende des Jahres starten.
Gemeinsam mit der Stadtwerke Netzservice GmbH verlegen die VBK die Versorgungsleitungen für die neue Talstation. Die Arbeiten erfolgen in zwei Bauphasen. Im ersten Abschnitt wird bis voraussichtlich 3. Juli im Bereich der Bergbahnstraße und der Straße „Am Steinbruch“ gearbeitet. Die zweite Bauphase beginnt am 17. August und dauert bis 9. Oktober. Dann liegen die Baustellen in der Grötzinger Straße, an der Bundesstraße B3, der Gymnasiumstraße sowie erneut in der Bergbahnstraße.
Die Bauarbeiten führen zu Einschränkungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer. Betroffene Anlieger werden gesondert über die Maßnahmen sowie mögliche kurzzeitige Unterbrechungen der Gas- oder Wasserversorgung informiert.
Je nach Baufortschritt ist die Zu- und Abfahrt über die Bergbahnstraße für Autos nur eingeschränkt oder zeitweise gar nicht möglich. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen. Auch wenn einzelne Grundstücke zeitweise nicht mit dem Auto erreichbar sind, bleiben sie zu Fuß jederzeit zugänglich.
Damit Fahrzeuge während der Bauzeit wenden können, wird auf Höhe der Bergbahnstraße 4 eine Kopfwendestelle für Pkw und Lastwagen eingerichtet.
Die Müllabfuhr erfolgt weiterhin wie gewohnt durch das Team Sauberes Karlsruhe (TSK) an der Ecke Grötzinger Straße/Bergbahnstraße. Sollten kurzfristige Änderungen notwendig werden, werden die Anwohner rechtzeitig informiert.
Ab dem 17. August nutzen die VBK die Bauphase außerdem für umfangreiche Gleisarbeiten in Durlach. Parallel dazu setzt auch das städtische Tiefbauamt weitere Infrastrukturmaßnahmen um und erneuert die Fahrbahndecke im Bereich Grötzinger Straße, Bundesstraße B3 und Gymnasiumstraße.
Nach Angaben der VBK sollen diese gebündelten Bauarbeiten dazu beitragen, die Belastungen für Anwohner und Verkehr möglichst gering zu halten.
Sind die vorbereitenden Leitungsarbeiten abgeschlossen, soll Ende 2026 mit den eigentlichen Bauarbeiten für die neue Turmbergbahn begonnen werden. Die Modernisierung und Verlängerung der traditionsreichen Standseilbahn zählt zu den größten Infrastrukturprojekten in Durlach und soll die Verbindung zwischen Talstation und Turmberg langfristig sichern und attraktiver machen. (pm/red.)