Durlach Redaktion

Historischer Brunnentrog von 1860 plätschert an neuem Standort

6. November 2026 Lesedauer
Foto: © Jasmin Bagoglu
Foto: © Jasmin Bagoglu

Seit dem „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 13. September, plätschert ein vertrauter Brunnen wieder an einem neuen Standort in Durlach. Der Brunnen, der bislang an der Talstation der Turmbergbahn stand, konnte vor den anstehenden Abrissarbeiten gerettet und am Weinbrenner-Brunnenhaus wieder aufgebaut werden.

Noch bevor die Bagger an der Talstation anrückten, kümmerten sich die Mitarbeitenden des Stadtamtes Durlach darum, den Brunnen zu sichern. So konnte ein Stück vertrauter Ortsgeschichte erhalten und zugleich einer neuen Nutzung zugeführt werden.
Die Aufbauarbeiten fanden vom 2. bis 8. September statt. Mit großem Engagement und in Eigenleistung sorgten die Mitarbeitenden des Stadtamtes Durlach dafür, dass der Brunnen wieder aufgestellt und in Betrieb genommen werden konnte. Im Rahmen der kommunalen Haushaltssicherung konnten in diesem Jahr nicht mehr alle Brunnen im Stadtgebiet in Betrieb genommen werden. Umso erfreulicher ist es, dass dieser Brunnen bewahrt und an einem neuen Standort am Weinbrenner-Brunnenhaus wieder aufgebaut werden konnte.
„Die Maßnahme zeigt, dass auch unter den derzeitigen schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen mit Kreativität, Eigenleistung und einem verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Mitteln einiges möglich ist. Wir freuen uns, dass wir den Brunnen rechtzeitig sichern und ihm an seinem neuen Standort eine Zukunft geben konnten. Gerade in Zeiten der Haushaltssicherung ist es wichtig, vorhandene Ressourcen sinnvoll zu nutzen und dort, wo es möglich ist, mit überschaubarem Mitteleinsatz Lösungen zu finden“, so Ortsvorsteherin Alexandra Ries. Der nun wieder sprudelnde Brunnen ist damit nicht nur ein sichtbares Ergebnis kreativer Lösungsmöglichkeiten, sondern auch ein schönes Beispiel dafür, wie mit vergleichsweise kleinen Mitteln und tatkräftigem Einsatz Bestehendes erhalten werden kann. (pia/red.)