Ausgabe vom 11.07.2019
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Kategorie: Pfinztal

9. Fotoausstellung der Fotogruppe Pfinztal im Bürgerhaus



er zur Fotoausstellung ein. Sechs ambitionierte Hobbyfotografinnen und –fotografen zeigen im Bürgerhaus Söllingen ihre besten Fotos in entspannter und gemütlicher Atmosphäre.
Die liebevoll gestaltete Bilderschau umfasst ausgewählte Werke folgender Hobbyfotografen: Friedrich Bischof, Nicole Claret, Stefan Lenzinger, Peter Markert, Anette Schleifer und Wolfram Witzel.
Die Besucher der Ausstellung erleben anhand großformatiger Bilder die ganze Bandbreite der Hobbyfotografie in vielen ihrer Facetten. Motive sind Menschen, Maschinen, Naturaufnahmen, abstrakte Strukturen und vieles mehr. Die Palette der Stilrichtungen geht von schnellen Momentaufnahmen über aufwendig inszenierte Studioaufnahmen bis hin zu faszinierenden Landschafts- und Detailfotos. Auch die neuen Möglichkeiten hochmoderner Kameras und spezieller Software-Programme werden deutlich, wenn man z.B. die Makroaufnahmen bewundert, deren Schärfentiefe-Bereich durch „Stacking“ erweitert wurde und das winzige Motiv über den gesamten Bereich gestochen scharf abgebildet wird.
Sicherlich ist für jeden Geschmack etwas dabei ist und die Besucherinnen und Besucher werden Bilder entdecken, die sie ganz besonders berühren.
Wer sich dann in einem Ratespiel für sein Lieblingsbild entscheidet kann es komplett gerahmt nach der Ausstellung bei der Ziehung seines Teilnahmecoupons sogar gewinnen.
Die Ausstellung ist an drei Wochenenden von 9. bis 24. März geöffnet. Öffnungszeiten sind samstags von 14-18 Uhr, sonntags von 11-18 Uhr, an allen Tagen werden die Gäste in der Küchenecke mit Kaffee und Kuchen bewirtet. Die Hobbyfotografen stehen immer zu einem kleinen Plausch und zum Gedankenaustausch zur Verfügung.
Die Bilderschau startet mit einer Vernissage am 8. Februar um 18.30 Uhr. Bürgermeisterin Nicola Bodner wird die Ausstellung im Rahmen eines Sektempfangs eröffnen und der Sprecher der Fotogruppe Peter Markert stellt die Fotografen und ihre Themen vor. Die beiden jungen Musikerinnen Jana Klumpp und Franziska Kungl werden mit schönen Popp-Balladen den Abend musikalisch abrunden.
Das Bürgerhaus befindet sich in der Ortsmitte Söllingen gegenüber dem Rathaus in der Hauptsraße 57.

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26. Februar 2019

9. Fotoausstellung der Fotogruppe Pfinztal im Bürgerhaus

Die kleine, eingeschworenen Gemeinschaft der Fotogruppe Pfinztal lädt zur wieder zur Fotoausstellung ein. Sechs ambitionierte Hobbyfotografinnen und –fotografen zeigen im Bürgerhaus Söllingen ihre besten Fotos in entspannter und gemütlicher Atmosphäre. Die liebevoll gestaltete Bilderschau umfasst ausgewählte Werke folgen... weiterlesen

Barocke Klänge in der Michaelskirche in Söllingen



von Bastian Hellinger und Sebastian Weiss laden am Sonntag, den 10. März 2019 um 19 Uhr zu einem festlichen Konzert in die evangelische Michaelskirche Söllingen (Pfinztal) ein. Mit Werken von Antonio Lotti, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel tauchen die Zuhörer in die Welt des Spätbarocks ein. Der Auftakt des Konzertes macht die facettenreich vertonte Missa Sapientiae des venezianischen Komponisten Antonio Lotti. Diese Messe begeisterte schon die Zeitgenossen, so wurde sie von Bach und Händel teilweise abgeschrieben und sogar in Auszügen kopiert. Die ausdrucksstarke Harmonik lässt den routinierten Opernkomponisten durchschimmern, der von Kurfürst Friedrich August von Sachsen für mehrere Jahre an den Dresdner Hof berufen wurde. Mit dem lebhaften und virtuosen Eingangschor der Kantate „Erfreut euch, ihr Herzen“ widmen sich Chor und Orchester dem Werk Johann Sebastian Bachs. Kaum bekannt, doch nicht minder spektakulär: Händels „Ode for the Birthday of Queen Anne“. Nach endgültiger Übersiedlung des Komponisten nach England schuf er eine außerordentlich farbige Huldigungsmusik zum Geburtstag der Königin, die selbst an den erfolgreichen Verhandlungen des Friedens von Utrecht teilnahm. Den anspruchsvollen Solopart übernehmen der Barocktrompeter Michael Bühler und die Altistin Evelyne Nicola. Für die weiteren Gesangspartien konnte die renommierte Hamburger Sopranistin Isabel Delemarre gewonnen werden, darüber hinaus Andreas Natterer (Bass) und Wolfgang Müller (Tenor). Die Musiker des Karlsruher Barockensembles spielen auf historischen Instrumenten und deren Nachbauten und garantieren ein besonderes Hörerlebnis. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

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25. Februar 2019

Barocke Klänge in der Michaelskirche in Söllingen

Der Kammerchor Öschelbronn und das Karlsruher Barockensemble unter der Leitung von Bastian Hellinger und Sebastian Weiss laden am Sonntag, den 10. März 2019 um 19 Uhr zu einem festlichen Konzert in die evangelische Michaelskirche Söllingen (Pfinztal) ein. Mit Werken von Antonio Lotti, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel tauc... weiterlesen

Neujahrsempfang des Gewerbevereins Pfinztal



de der 27. Neujahrsempfang des Gerwerbevereins Pfinztal als herausragendes gesellschaftliches Ereignis in der Gemeinde mit bewährten einheimischen Kräften gestaltet. Zusammenarbeit, Dialog, Kommunikation und Wertschätzung waren dabei die Schlagworte, die in den Impulsen der Referenten herausgehoben wurden.
Beim Gewerbeverein Pfinztal soll 2019 geprägt sein von der Weiterentwicklung seiner Energieeffizienzgruppe und dem Planungsstart samt Zustandekommen eines runden Tischs zur Gewerbeschau 2020 – der neunten des dann 40 Jahre alten Gewerbevereins. Überhaupt wolle der Gewerbeverein als Bindeglied mitgestalten, sagte der Vorsitzende Steffen Hauswirth und gewichtete unter dem Schlagwort „Ausbildungsinitiative“ eine engere Zusammenarbeit mit den Schulen als ganz oben auf der Prioritätenliste.
Kurz machte es Bürgermeisterin Nicola Bodner. Sie brach eine Lanze für den Gewerbeverein im Allgemeinen und für die Besucher sowie Einwohner, die sie als Mutmacher mit Blick auf die Fortsetzung der Gemeindeentwicklungsplanung „Pfinztal 2035“ bezeichnete. Das Gemeindeoberhaupt verband ihr Grußwort mit einem Appell, gegen den Rechtsruck in der Gesellschaft anzukämpfen und forderte dazu auf, der zunehmenden Gleichgültigkeitsblase eine Absage zu erteilen.
Klare Worte und Melodien gab es dann auch im unterhaltsamen Programmteil. Mundartdichter Wolfgang Müller und Musikschulleiter Peter Kantner hatten ihren gemeinsamen Part mit besinnlichen Gutsele wie „E guts Neis“, „E runde Sach“ und „Vorsätz“ – jeweils ergänzt von Intermezzi mit Gitarre und Saxophon begonnen. Es folgten heitere Kurzgeschichten und Szenen zum Schmunzeln, betitelt als „Bodelos“, „Mehr-deidig“ und mit Ehefrau Roswitha „I riech nix“. Das Peter Kantner-Quintett (Gitarren, Gesang, Saxophon und Schlagzeug) rundete mit einer Discografie der musikalischen Höhepunkte ab den 1960er Jahren den Empfang ab.

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5. Februar 2019

Neujahrsempfang des Gewerbevereins Pfinztal

Neujahrsempfang des Gewerbevereins Pfinztal
Frei nach Goethe’s Gedichtsvers „Sieh, das Gute liegt so nah“ wurde der 27. Neujahrsempfang des Gerwerbevereins Pfinztal als herausragendes gesellschaftliches Ereignis in der Gemeinde mit bewährten einheimischen Kräften gestaltet. Zusammenarbeit, Dialog, Kommunikation und Wertschätzung waren dabei die Schlagworte, die in den... weiterlesen

Preisverleihung der Ludwig-Marum-Stiftung an eine besondere Preisträgerin



de Gedanken von Angela Borgstedt bei ihrer Gedenkrede. Auf den ersten Blick schien die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus, die jährlich am Ludwig-Marum-Gymnasium (LMG) Pfinztal stattfindet und immer in die Verleihung des Preises der Ludwig-Marum-Stiftung mündet, bei ihrer 21. Wiederauflage „aus dem Rahmen zu fallen“, glaubte doch vielleicht mancher der zahlreichen Besucher, die vom Kuratorium der Stiftung ausgewählte diesjährige Preisträgerin, Ria Knieper, Lehrerin der Schlossgartenschule und „Chefin“ vom Schulzirkus Makkaroni im Bildungszentrum Berghausen, würde „nicht so richtig“ in die Reihe bisheriger Geehrter passen. Doch weit gefehlt: Alle Redner-/innen des Abends entdeckten im nachhaltigen Wirken der in ihrer Aufgabe aufgehenden Preisträgerin und ihren anvertrauten Schülerinnen und Schülern Parallelen zum humanistisch geprägten Menschenbild Ludwig Marums, dem Namensgeber des Berghausener Gymnasiums.
Elke Engelmann, Leiterin des LMG, fragte selbst bei ihrer Einführung, „Zirkus“ und „Gedenken“ – wie passt das zusammen? Der Anlass dürfe nicht aus den Augen verloren werden, aber Lebensfreude und Lebensbejahung dürften nicht vergessen werden, um authentisch zu sein und für Überzeugungen einzutreten.
Bürgermeisterin Nicola Bodner, auch Kuratoriumsmitglied, betonte, bei den Preisträgern habe man immer Menschen in unterschiedlichen Facetten ausgesucht, die sich für das Gemeinwohl, für Jung und Alt, für die Demokratie in besonderem Maße einsetzen. Dies treffe auch bei der diesjährigen Wahl zu. Ludwig Marum wäre sicher stolz auf die Stiftung und die Pflege seines Vermächtnisses.
In ihrer Gedenkrede forderte Prof. Dr. Angela Borgstedt, Leiterin der Forschungsstelle Widerstand gegen den Nationalsozialismus im deutschen Südwesten, gleich zu Beginn ihrer Ansprache, Geschichtsrevisionisten entgegenzutreten. „Wir wollen nicht, dass sich so etwas wie Auschwitz wiederholt“. Das Gedenken sei auch ein Zeichen für die Gegenwart. Denn: „Wenn Auschwitz möglich war, woher nehmen wir dann die Gewissheit existentieller Sicherheit?“ Verstehen könne man die schuldbeladene Zeit erst, wenn man sich mit Menschen befasse, die Widerstand geleistet haben. Individuelle Lebensgeschichten müsse man kennen; solche Personen machten Geschichte erst begreifbar. In der heutigen Zeit mit zunehmender Tatsachenverweigerung komme es verstärkt darauf an, die eigene Handlungsweise zu überprüfen. Als Beispiel für Widerstand wählte Borgstedt Hannelore Hansch geb. Gebhardt aus, die - 1918 als Tochter einer jüdischen Mutter geboren und in einem liberalen Elternhaus aufwachsend - später auf dem Rittnerthof am Durlacher Turmberg lebte, dort 2007 verstarb und sich wie Ludwig Marum durch Geradlinigkeit in ihrem Leben auszeichnete, die Bekanntschaft mit Verfolgung machen musste, sich aber trotz Drohung der Deportation nicht einschüchtern ließ. Sie beherbergte unter anderem Juden. Sie war keine prominente Person des Widerstandes, verdiene aber bekannter zu sein. Auch ihr Leben habe gezeigt, dass es schwer war, dagegenzuhalten, dass aber Mitläufertum nicht alternativlos war. Zur Gegenwart gab die Professorin zu bedenken, auch Demokratie sei nicht selbstverständlich und sicher. „Populisten verwenden kontaminiertes Nazivokubalar“. Wissen imprägniere gegen Geschichtsklitterung. Die Beschäftigung mit der Geschichte lehre auch Empathiefähigkeit im Umgang mit heutigen Minderheiten und Ausgegrenzten.
Die Laudatio auf Ria Knieper und den Schulzirkus hielt ihr früherer Rektor Friedbert Jordan. In der Zirkusarbeit – eine wöchentliche Projektveranstaltung, in der inzwischen fast 50 Schüler-/innen von Klasse 2 bis 10 engagiert sind – lernten die Akteure „Akzeptanz und gegenseitigen Respekt“ und sich für andere einzubringen. Auch die Erkenntnis, jede Person ist anders, aber wertvoll, werde gelebt. Dabei tauchten bei den Kindern und Jugendlichen auch immer wieder unerwartete Fähigkeiten und Talente auf, oft andere als im üblichen Lernbetrieb der Schule. Jordan wünschte, dass „diese einmalige Einrichtung“ – die Anfänge gehen bis ins Jahr 1995 zurück - mit vielseitiger Unterstützung durch Lehrer und Eltern noch lange am Leben erhalten werden möge.
Zirkuspädagogin Ria Knieper zeigte sich „überwältigt vom Preis an einem feierlichen Abend“ und sprach von einer „einmaligen Ehre“. Sie dankte besonders ihren tollen Zirkuskindern, „meine größten Schätze“. Mit einer Akrobatik-Vorführung und einer Ball- und Keulenjonglage gaben zwei Gruppen einen imponierenden und mit viel Beifall bedachten Einblick ihres Wirkens. Auch die schon oft bei den Preisverleihungen anwesende Enkelin von Ludwig Marum, Andrée Fischer-Marum, zeigte sich in warmen Worten beeindruckt von den neuen Preisträgern. Eine gelungene musikalische Abrundung der Feier gelang dem Streichorchester des LMG, dem Gesangs- und Instrumentaltrio Johanna Brenk, Sophia Flesch und Anais Krüger sowie dem Duo Eva und Julia Gäßler. - Karl-Heinz Wenz

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5. Februar 2019

Preisverleihung der Ludwig-Marum-Stiftung an eine besondere Preisträgerin

Preisverleihung der Ludwig-Marum-Stiftung.
Ria Knieper und Zirkusprojekt Makkaroni ausgezeichnet. – Mahnende Gedanken von Angela Borgstedt bei ihrer Gedenkrede. Auf den ersten Blick schien die Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus, die jährlich am Ludwig-Marum-Gymnasium (LMG) Pfinztal stattfindet und immer in die Verleihung des Preises der Ludwig-Marum-Stiftung münd... weiterlesen